Nachdem die Finalspiele am Vortag aufgrund des Gewitters kurzfristig abgesagt werden mussten, konnten sie heute endlich nachgeholt werden. Da neben den beiden Endspielen auch noch die Fortsetzung von „Schlag die Betreuer“ auf dem Tagesplan stand, war der Zeitplan entsprechend eng.
Direkt nach dem Frühstück begannen die Finals des Lenste-Cups. Zunächst wurde das Endspiel der D-Junioren ausgetragen. Dabei setzte sich Jumanji gegen Pipi-Kaka-Land durch und durfte sich anschließend Lenste-Cup-Sieger 2026 nennen.
Im anschließenden Finale der C-Junioren traf Irland auf Bermuda. Auch hier entwickelte sich ein umkämpftes Spiel, an dessen Ende sich Irland durchsetzen und den Turniersieg in der älteren Altersklasse sichern konnte.
Für Gesprächsstoff sorgte anschließend das Mittagessen. Serviert wurden Fischfrikadellen mit Kartoffelsalat. Während einige Teilnehmende von der Mahlzeit sehr angetan waren, traf sie bei anderen deutlich weniger den persönlichen Geschmack. Einige Kinder nutzten daher die Gelegenheit, nach Grömitz zu gehen und sich dort etwas anderes zu kaufen.
Aus diesem Grund wurde die freie Zeit bis zum nächsten Programmpunkt verlängert. Der zweite Teil von „Schlag die Betreuer“ begann erst um 16 Uhr, sodass die Teilnehmenden ausreichend Zeit für den Weg in die Stadt und zurück zum Zeltplatz hatten.
Zu Beginn des Wettbewerbs hatten die Spielleitenden Bastian und Julia zunächst eine nachträgliche Korrektur bekanntzugeben. Beim bereits ausgetragenen Kistenrennen war die zurückzulegende Strecke für beide Mannschaften nicht gleich gewesen. Das Spiel war daher fälschlicherweise zugunsten der Betreuenden gewertet worden. Nach erneuter Prüfung wurde der Punkt nachträglich den Teilnehmenden zugesprochen. Diese Entscheidung sorgte beim Betreuerteam verständlicherweise für etwas Unmut.
Im zweiten Teil des Wettbewerbs standen unter anderem Boccia, Weitspringen und verschiedene Fußballaufgaben auf dem Programm. Bei einer Station mussten die Spielenden mit einer Pylone vor dem Gesicht auf ein Tor schießen. Bei einer weiteren Aufgabe sollte der Ball über eine Bande im Tor untergebracht werden.
Die Siege wechselten dabei zwischen den Teilnehmenden und dem Betreuerteam. Besonders knapp wurde es beim Schießen mit den Pylonen. Zunächst sah es nach einem Sieg der Kinder aus. Erst die Auswertung des Videomaterials zeigte, dass dabei nicht alle Vorgaben vollständig eingehalten worden waren.
Unabhängig davon war auch die Leistung der Betreuenden bei dieser Aufgabe ausbaufähig. Einige konnten zumindest auf eingeschränkte Sicht oder andere erschwerende Bedingungen verweisen (Chicken). Bei Betreuern, die noch in der vergangenen Saison in der Bezirksliga gespielt hatten, hätte das Ergebnis allerdings etwas deutlicher ausfallen dürfen.
Zum Ende des zweiten Teils wurde zudem ein weiterer Programmpunkt für den kommenden Morgen angekündigt. Erstmals seit längerer Zeit wird wieder eine Lagerauswahl gegen das Betreuerteam antreten. Die Lagerauswahl besteht aus vermeintlich besonders starken Spielern des Zeltlagers. Zusammengestellt wurde die Mannschaft unter anderem anhand der Einschätzungen der Trainer des Lenste-Cups und von Walli. Wie objektiv diese Auswahl tatsächlich erfolgte, wird sich voraussichtlich erst auf dem Spielfeld zeigen.
Möglich wird die Partie auch dadurch, dass die beiden erfahrenen Spieler Bastian „Gerd“ Müller und René „Helmut“ Rahn noch einmal ihre Fußballschuhe anziehen. Bastian knüpfte seine Teilnahme allerdings an mehrere Bedingungen. Unter anderem verlangte er eine Massage vor und nach dem Spiel. Außerdem möchte er die Rückennummer 9 tragen und ausschließlich im Sturm eingesetzt werden. Wie der Trainer all diese Forderungen in seiner Aufstellung berücksichtigen möchte, ist derzeit noch offen.
Das Spiel ist für den kommenden Vormittag angesetzt. Das wichtigste Ziel besteht dabei darin, dass alle Beteiligten gesund bleiben und niemand das Zeltlager mit einer Verletzung beendet.
Am Abend wurde „Schlag die Betreuer“ mit dem dritten und entscheidenden Teil fortgesetzt. Das Betreuerteam ging mit einem kleinen Vorsprung in die letzten Spiele. Da die zu vergebenden Punkte im Laufe des Wettbewerbs jedoch immer weiter anstiegen, hatten die Teilnehmenden weiterhin die Möglichkeit, das Gesamtergebnis zu drehen.
Bei den abschließenden Aufgaben mussten unter anderem Gegenstände möglichst genau in ein Ziel gerollt, Frisbees geworfen, ein Bobbycar-Parcours absolviert und Becher zwischen den Köpfen transportiert werden. Beide Mannschaften gingen noch einmal mit vollem Einsatz in die einzelnen Spiele.
Die Betreuenden konnten zunächst zwei weitere Aufgaben für sich entscheiden. Beim Bobbycar-Rennen zeigten dagegen die Teilnehmenden die bessere Leistung und sicherten sich die Punkte.
Die endgültige Entscheidung fiel schließlich beim Spiel „Frisbee in Boote werfen“. Bereits im ersten möglichen Entscheidungsspiel erzielten die Betreuenden die erforderlichen Punkte und entschieden den Gesamtwettbewerb damit letztlich deutlich für sich.
Da für die unterlegene Mannschaft eine Wettstrafe vorgesehen ist, dürfte am Abend noch ausführlich darüber diskutiert werden, welche Aufgabe die Teilnehmenden nun erfüllen müssen.