Am heutigen Tag stand der gemeinsame Ausflug in den Hansa-Park auf dem Programm. Üblicherweise findet dieser Ausflug nicht an einem Mittwoch statt. In diesem Jahr ergab sich die Planung jedoch entsprechend, sodass sich die Gruppe bereits zur Wochenmitte auf den Weg in den Freizeitpark machte.

Bevor die Busse starteten, konnten sich die Kinder zunächst ihr Taschengeld für den Tag abholen. Da das ursprünglich vorgesehene Care-Paket etwas knapp ausgestattet war, erklärten sich Carmen und Jonas kurzfristig dazu bereit, für alle Teilnehmenden und Betreuenden zusätzliche Sandwiches vorzubereiten. Damit war die Verpflegung für den Ausflug sichergestellt. Für diesen spontanen und umfangreichen Einsatz gilt beiden ein besonderer Dank.

Aufgrund der hohen Temperaturen wurde außerdem jedem Kind zusätzliches Wasser in das Care-Paket gelegt. Diese Entscheidung erwies sich im Laufe des warmen Tages als besonders sinnvoll.

Im Hansa-Park durften die Kinder das Gelände anschließend selbstständig in zuvor eingeteilten Gruppen erkunden. Dabei konnten sie selbst entscheiden, welche Fahrgeschäfte und Attraktionen sie besuchen wollten.

Zur Auswahl standen unter anderem der Freifallturm, der Kärnan und die Achterbahn „Flucht von Novgorod“. Die Gruppen verbrachten den Tag mit unterschiedlichen Fahrgeschäften, Pausen und gemeinsamen Rundgängen durch den Freizeitpark.

Auch bei den Betreuenden gibt es mittlerweile eine feste Hansa-Park-Tradition. Diese findet beim „Super Splash“ statt – einer Wasserbahn, deren wesentlicher Zweck darin besteht, nach einer Auffahrt einen steilen Abhang hinunterzufahren und dabei möglichst viel Wasser zu verdrängen.

In diesem Jahr gingen diese Betreuer gemeinsam an den Start (siehe Bild), um einen neuen internen Rekord bei der Wasserverdrängung aufzustellen. Beim ersten Versuch scheiterte das Vorhaben noch deutlich. Mit externer Unterstützung und einer veränderten Sitzordnung im Boot wurde anschließend ein zweiter Versuch unternommen.

Dieser verlief deutlich erfolgreicher: Der angestrebte Rekord wurde erreicht und die sechs Betreuer verließen die Attraktion nahezu vollständig durchnässt. Trocken geblieben war dabei höchstens noch die Unterwäsche.

Da sich die Kinder während des Aufenthalts größtenteils eigenständig in ihren Gruppen bewegten, entstanden an diesem Tag erwartungsgemäß weniger Fotos als bei den gemeinsamen Programmpunkten im Zeltlager.

Nach einem ereignisreichen Tag kehrte die Gruppe wieder zum Zeltplatz zurück. Auf ein klassisches Abendessen wurde erneut verzichtet, sodass die Gestaltung des Abends zeitlich flexibel erfolgen konnte.

Stattdessen wurde gemeinsam gegrillt. Bei Musik konnten die Teilnehmenden den Tag in ruhiger Atmosphäre ausklingen lassen. Wer nach dem langen Aufenthalt im Freizeitpark noch ausreichend Energie hatte, konnte zusätzlich den DFB-Soccer-Court nutzen und dort Fußball spielen.

Damit endete ein abwechslungsreicher Ausflugstag mit einem gemeinsamen Abend auf dem Zeltplatz.