Der heutige Tagesbericht erscheint ausnahmsweise einen Tag später. Der Grund dafür war die späte Rückkehr vom abendlichen Ausflug zu den Karl-May-Spielen in Bad Segeberg.
Zunächst begann der Tag jedoch wie gewohnt mit dem gemeinsamen Wecken. Die beiden Weckmeister Wali und Nils sorgten erneut mit unterhaltsamer Musik dafür, dass die Teilnehmenden ihre Zelte verließen und in den Tag starteten.
Nach dem Frühstück wurden verschiedene Workshops angeboten. Zur Auswahl standen Bingo, Darts, ein Tischtennisturnier in der Sporthalle sowie der Bau von Stadien aus Klemmbausteinen. Damit konnten sich die Kinder je nach Interesse für eine sportliche, kreative oder ruhigere Aktivität entscheiden.
Da die Wettervorhersage sehr gute Bedingungen angekündigt hatte, wurde die Mittagszeit genutzt, um die diesjährigen T-Shirts an die Teilnehmenden zu verteilen. Anschließend ging es gemeinsam an den Strand, wo in den neuen T-Shirts das traditionelle Gruppenfoto aufgenommen wurde.
Das Wetter blieb weiterhin trocken und sonnig. Daher wurde kurzfristig beschlossen, auch den Nachmittag am Strand zu verbringen. Die verfügbare Zeit war allerdings begrenzt, da das Abendessen an diesem Tag bereits um 16:45 Uhr stattfinden musste.
Der frühe Zeitpunkt hatte einen besonderen Grund: Bereits um 17:30 Uhr wurden die Teilnehmenden und das Betreuerteam von den Bussen abgeholt. Ziel war die Freilichtbühne am Kalkberg in Bad Segeberg, wo die Karl-May-Aufführung „Im Tal des Todes“ besucht wurde.
Die Busfahrt wurde gemeinsam mit den befreundeten Teilnehmenden aus Altenrheine organisiert, die ebenfalls auf dem Zeltplatz untergebracht sind. Durch die gemeinsame Anreise konnten die Fahrtkosten für beide Gruppen reduziert werden.
Bei bestem Wetter verfolgten die Kinder und Betreuenden die Aufführung im ausverkauften Freilichttheater. Nach dem Ende des Stücks wurde die bereits aus den vergangenen Jahren bekannte Tradition fortgesetzt und gemeinsam auf den Rängen gefeiert. Dabei wurden auch einige andere Gäste auf die Gruppe aufmerksam und forderten teilweise sogar eine Zugabe.
Ein besonderer Moment entstand durch einen Wechselgesang zwischen den Gruppen des FLVW und aus Altenrheine, der durch das Theater am Kalkberg hallte. Auch auf der anschließenden Rückfahrt herrschte in den Bussen noch einmal eine ausgelassene Stimmung.
Gegen 00:30 Uhr erreichte die Gruppe schließlich wieder das Zeltlager. Damit lag die Rückkehr deutlich nach der üblichen Nachtruhe. Passenderweise war für den folgenden Morgen erneut ein späterer Tagesbeginn vorgesehen, sodass die Kinder nach dem langen Ausflug ausschlafen konnten.