Der Anreisetag begann mit einer unerwarteten organisatorischen Herausforderung. Das Busunternehmen hatte im Vorfeld zugesagt, dass sämtliche Taschen und Koffer der Teilnehmenden im Bus transportiert werden könnten. Vor Ort stellte sich jedoch heraus, dass der vorhandene Stauraum nicht für das gesamte Gepäck ausreichte.
Einige Taschen waren vorsorglich bereits im Vorfeld zum Zeltplatz gebracht worden. Weitere Gepäckstücke konnten in einem Bulli transportiert werden. Zusätzlich erklärte sich die Mutter eines Teilnehmers, die auf dem Weg nach Hamburg war, kurzfristig dazu bereit, weitere Taschen mitzunehmen. Diese wurden später in Hamburg abgeholt und ebenfalls zum Zeltplatz gebracht. Auf diese Weise kamen schließlich alle Koffer und Taschen vollständig im Zeltlager an. Für die Rückfahrt wird bereits an einer alternativen Transportlösung gearbeitet, damit das Gepäck unabhängig von den Kapazitätsangaben des Busunternehmens sicher befördert werden kann.
Nach der langen Busfahrt bezogen die Kinder zunächst ihre Zelte. Anschließend wurden die wichtigsten Lagerregeln erklärt. Auch wenn das Zeltlager für die Kinder einen Urlaub ohne Eltern darstellt, gelten auf dem Gelände weiterhin verbindliche Regeln für das gemeinsame Zusammenleben. Bei einer ersten Führung lernten die Teilnehmenden außerdem den Zeltplatz und die verschiedenen Aufenthalts- und Freizeitbereiche kennen.
Danach stand bereits das gemeinsame Abendessen auf dem Programm. Serviert wurde ein warmer Gemüseeintopf.
Der weitere Abend stand im Zeichen des sogenannten Chaosspiels. Dafür waren auf dem gesamten Zeltplatz Karten mit verschiedenen Zahlen und Begriffen verteilt worden. Die Kinder traten in Gruppen gegeneinander an und mussten zunächst würfeln. Die gewürfelten Zahlen wurden fortlaufend addiert. Bevor erneut gewürfelt werden durfte, musste jedoch die passende Karte auf dem Gelände gefunden und der darauf vermerkte Begriff bei den Betreuenden genannt werden.
Ziel war es, als erste Gruppe die Zahl 81 zu erreichen. Das Spiel verband Bewegung und Glück mit Aufmerksamkeit und Erinnerungsvermögen. Wer sich die Positionen der bereits gefundenen Karten gut merken konnte, hatte im weiteren Spielverlauf einen Vorteil. Gleichzeitig bot die Aktivität den Betreuenden eine gute Möglichkeit, die Kinder und die Gruppenzusammensetzung näher kennenzulernen.
Im Anschluss konnten die verschiedenen Freizeitangebote des Zeltplatzes genutzt werden. Unter anderem wurde im Soccer-Court Fußball gespielt. Außerdem standen Tischtennis und Volleyball zur Auswahl.
Zum Abschluss des Abendprogramms stellten sich die Betreuerinnen und Betreuer den Kindern vor. Basti übernahm dabei in gewohnter Weise die Moderation. Die einzelnen Betreuer mussten während ihrer Vorstellung kleine Aufgaben erfüllen und beispielsweise einen Purzelbaum machen oder ein Huhn nachspielen. Dadurch konnten die Kinder das Betreuerteam auf unterhaltsame Weise kennenlernen.
Nach dem abwechslungsreichen Anreisetag begann um 22 Uhr die Nachtruhe.